Technologie

Um den stetig steigenden Anforderungen bei der Beurteilung von Lagerstätten gerecht zu werden, kommen eine Vielzahl hoch entwickelter Technologien zum Einsatz. Um den Ingenieuren bei der Modellierung, Simulation und Bewertung von Lagerstätten ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und Präzision zu ermöglichen, werden u.a. Kernproben aus den entsprechenden Zielformationen analysiert.

Insbesondere seitdem immer mehr neue, unkonventionelle Lagerstätten zur Deckung des Energiebedarfs erschlossen werden, sind die Anforderungen an das daraus gewonnene Probenmaterial sowie die Ansprüche an dessen Aussagegüte erheblich gestiegen.

Das patentierte* Probenahme-Verfahren der Corsyde Int. GmbH & Co. KG ermöglicht es, die gewonnen Proben in ihrem ursprünglichen Zustand in einen Druckbehälter einzuschließen. Dadurch bleiben die Bedingungen der Probeumgebung (insbesondere Druck) und alle sich in der Probe befindenden gasförmigen und flüssigen Inhaltsstoffe erhalten. Der isobare Bergevorgang verhindert die Expansion der Inhaltstoffe, und die damit einhergehende signifikante Veränderung der mechanischen, geophysikalischen und strukturellen Parameter der Probe.

Die Ausbaugeschwindigkeit des Bohrgestänges wird daher nicht mehr durch zeitaufwendige Ausbaupläne (POOH-schedules) limitiert, wie sie bei der konventionellen Kernnahme zur Minimierung von strukturellen Probeschäden angewendet werden. Dies führt insbesondere bei Proben mit hohem Gasgehalt zu einer erheblichen Einsparung der Anlagenzeit (Rig-time).

Gekoppelt mit gängigen Praktiken der „Low-Invasion“-Kernnahme (Kernnahme mit geringer Kontamination des Bohrkerns) kann durch die Druckkernnahme eine optimale Probenqualität mit höchster Aussagegüte garantiert werden.

* patent pending